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Tag 1

Fangen wir erst einmal einfach am Anfang an, also mit dem ersten Buch – im Hebräischen ist genau das auch sein Titel: Im Anfang, denn in der Hebräischen Bibel heißen die ersten Bücher einfach nach ihren ersten Worten, und das erste Buch beginnt mit den Worten: im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Lesen Sie den vollständigen Artikel.

Tag 2

Lassen Sie uns noch einmal einen Blick auf das erste Buch der Bibel werfen, zumal Sie ohnehin vielleicht noch dabei sind, dessen gewaltigen Stoff zu lesen und zu bedenken. Es gibt Menschen, die das Buch schon nach dem ersten Kapitel wieder zuschlagen, weil es nicht ernst zu nehmen ist: da will uns jemand erzählen, dass die Welt in sieben, genauer: in sechs Tagen entstanden ist – warum soll man da weiterlesen? – Lesen Sie, warum!

Tag 3

Wie ein biblisches Buch verstanden und gedeutet wird, das hängt auch davon ab, in welchem Zusammenhang, in welchem Kontext es steht. Nun sind, davon war schon kurz die Rede, die Hebräische Bibel und das christlich so genannte Alte Testament etwa verschieden aufgebaut, was einerseits das Verständnis der einzelnen biblischen Bücher bestimmt, andererseits aber auch selbst Ausdruck und Ergebnis verschiedener Bibelverständnisse ist. Diesen Unterschied wollen wir uns heute ein bisschen näher begucken.

Tag 4

Da wir schon ein paarmal vom ersten zum zweiten Buch der Bibel hinübergeblickt haben – Israel als Gottes erstgeborener Sohn; Arche Noah und Mose-Kästchen –, ist es gut, wenn wir es uns noch ein bisschen genauer ansehen. Zudem beginnt nächste Woche bei unseren jüdischen Geschwistern das Pessachfest zum Gedenken an diese Befreiungsgeschichte.

Tag 5

Ein paar Nachträge zum 2. Buch Mose sind noch unbedingt nötig – ich beschränke mich aber auf Beobachtungen und Hinweise, die Ihnen bei der Lektüre anderer biblischer Bücher nützen. Diese ergänzenden Hinweise finden Sie hier.

Tag 6

Es ist Karwoche, die wichtigste und gewichtigste Woche im Kirchenjahr, und so ist es gut, dass wir uns dem Neuen Testament zuwenden, den Jesusschriften. Das beginnt mit vier Jesusbüchern, die Evangelium, gute Botschaft heißen: Evangelium nach Matthäus, nach Markus usw. Das soll heißen: das Evangelium ist eins, die frohe Botschaft von Jesus Christus, aber das gibt es nur in verschiedenen Versionen: nach Matthäus, nach Markus usw. Es war eine kluge, es war auch eine antifundamentalistische Entscheidung der Alten Kirche, diese vier Versionen nebeneinander zu stellen, nicht eine von ihnen, sondern alle vier für gültig zu erklären; sie beleuchten und interpretieren einander. Wir beginnen, wie beim Alten Testament, mit dem ersten Buch. Lesen Sie hier etwas zum Matthäusevangelium

Tag 7

Heute ist Karfreitag, und darum möchte ich heute nicht ein weiteres biblisches Buch im Ganzen mit Ihnen besprechen, sondern das Evangelium für den Karfreitag, Johannes 19,16-30. Schlagen Sie bitte diesen Text auf, damit wir ihn gemeinsam durchgehen können. Diesen Durchgang finden Sie hier.

Tag 8

Das Markusevangelium ist eine passende Lektüre für den Karsamstag. Der Tag zwischen dem Karfreitag mit seinen erschütternden und dramatischen Ereignissen und dem Ostermorgen mit seinem Jubel, mit dem Licht des ersten Tags, hat eine verhaltene und verhangene, eine beklommene Atmosphäre. Lesen Sie eine kurze Vorstellung dieses Buchs, das aber gewiss auch an anderen Tagen lesenswert ist.

Tag 9

Es ist Ostern, und das nehme ich zum Anlass, Ihnen den Ersten Korintherbrief zum Lesen vorzuschlagen, denn nirgendwo sonst in der Bibel wird so ausführlich über die Auferweckung der Toten gesprochen wie im 15. Kapitel dieses Briefs. Und der ganze Brief läuft auf dieses Kapitel zu. Lesen Sie hier einen Überblick!

Tag 10

Von den fünf Büchern Mose haben wir bisher nur die ersten beiden besprochen. Da aber diese fünf Bücher ein fünfteiliges Ganzes – die Tora – sind, ist es gut, auch die anderen drei in den Blick zu nehmen. Lesen Sie hier eine Einführung in das dritte Buch Mose!

 

Tag 11

Die Nutzer dieser Hilfestellung, die Teilnehmer dieses Bibelkurses warten längst auf Nachschub - Kurzvorstellungen der verbleibenden Mose-Bücher sind auch fast, aber noch nicht ganz fertig. Ich nehme die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine (siehe: Texte zur Tageslosung) zum Anlass, einen Blick auf das Buch Jona zu werfen. Die Jona-Geschichte gilt im Neuen Testament als Zeichen für den Tod und die Auferweckung Jesu, sie passt darum in die Kirchenjahreszeit.

Tag 12

Wir hatten gesehen, dass es im dritten Buch Mose um die Institutionalisierung der revolutionären Ereignisse im zweiten Buch geht. Das ist auch im vierten so, aber anders. Lesen Sie hier eine kurze Präsentation des vierten Teils der fünfteiligen Tora.

Tag 13

Das fünfte Buch Mose ist eine Antwort auf das Problem des vierten: die verlorene Generation; die Generation, die lange in die Irre ging. Inwiefern es das ist und wie es das anstellt, lesen Sie hier.

Tag 14

Das Buch Josua hat keine gute Presse – es gibt viele Menschen, darunter auch christliche Theologen, Theologinnen, die meinen, dass dieses Buch nicht in die Bibel gehört, sondern in den Giftschrank. Lesen Sie hier, warum die Lektüre sich dennoch lohnt – und warum sie gerade für die Adventszeit geeignet ist.

Tag 15

Wer die Davidgeschichten kennt, versteht die Weihnachtsgeschichte in Lukas 2 besser, in der dreimal der Name David fällt. Darum ist es gut, noch vor Weihnachten einen Blick auf die Samuelbücher zu tun, in denen diese Geschichten erzählt werden.

Tag 16

Ich hatte vor kurzem die David-Geschichte für sieben- bis dreizehnjährige Kinder erzählt und füge diese Erzählung hier ein. Vielleicht haben Sie Kinder in Ihrer Umgebung, denen Sie von David erzählen wollen - auch als Weihnachtsvorbereitung? Wenn nicht, lesen Sie die Geschichte trotzdem. Kinderbücher sind oft auch was für Erwachsene.

Tag 17

Die Weihnachtsgeschichte, Lukas 2, ist einer der bekanntesten Bibeltexte. Manche Menschen kennen sie auswendig und sehr viele Menschen hören sie jedes Jahr. So ist das bevorstehende Weihnachtsfest ein guter Anlass, das ganze Buch zu lesen, in dem sie steht: das Lukasevangelium.

Tag 18

Wie soll ein Buch über Jesus beginnen? Lesen Sie dazu hier ein Gespräch zwischen den vier Evangelisten. Die ersten drei – Matthäus, Markus, Lukas – haben wir bereits kennengelernt. Nun kommt die Weihnachtsgeschichte des Johannes hinzu, die nicht sofort als eine solche zu erkennen ist. Lesen Sie darum am besten zunächst die ersten 14 Verse des Johannesevangeliums!

Tag 19

Licht im Finstern – das ist das Thema der Advents- und Weihnachtszeit. Das ist auch eins der Themen im Buch Jesaja – in den Weihnachtsgottesdiensten wird meist aus diesem Buch gelesen. Ich hatte darum vor, Ihnen dieses recht dicke biblische Buch für die Weihnachtstage zur Lektüre und Erkundung ans Herz zu legen, das aber nicht rechtzeitig geschafft. Doch „Licht im Finstern“ – das ist auch das Thema der Epiphaniaszeit, die am 6. Januar – in großen Teilen der Christenheit ist erst dann Weihnachten – beginnt und am 2. Februar endet. So ist das Buch auch eine gute Lektüre für den Januar – es ist immer noch finster und auch so bitter kalt. Hier finden Sie eine Einführung.

Tag 20

Um Licht im Finstern geht es in der Epiphaniaszeit, aber nicht nur. Das Licht, das zu Weihnachten im hintersten Winkel erschien, soll ja weltweit zum Leuchten kommen, und so gehört das Verhältnis zwischen Israel und den Völkern – von Israel als Licht der Völker war schon beim mittleren Teil des Jesajabuchs die Rede – zu den Themen dieser Zeit im Kirchenjahr. Das ist ein Thema der gesamten Bibel Alten und Neuen Testaments, denn die Entstehung und Erwählung Israels ist kein Selbstzweck, sondern zielt auch auf die Völkerwelt – nach biblischer Auffassung bekommt man das Ganze nur von dieser besonderen Geschichte her in den Blick –, es ist aber in ihren verschiedenen Büchern verschieden prominent. In dem schmalen Buch Ruth ist es ein Hauptthema, und so gehört sein Beginn auch zu den Predigttexten der Epiphaniaszeit. Zudem ist Ruth diejenige der vier Frauen in Matthäus 1, die wir noch nicht besprochen haben. Hier finden Sie eine kurze Einführung in das ohnehin kurze Buch Ruth.

Tag 21

Um das Thema „Israel und die Völker“ geht es auch im Römerbrief des Paulus. Wir haben bisher in dieser Reihe erst einen seiner Briefe besprochen; so wird es Zeit, einen weiteren zu lesen, zumal der Römerbrief nicht nur als sein letzter Brief gilt, sondern auch als sein Hauptwerk. Die Lektüre ist auch darum lohnend, weil der Brief so etwas wie Sprengstoff zu enthalten scheint: fast immer, wenn es in der Kirche, in der Theologie zu entscheidenden Auf- und Umbrüchen kam, hatte jemand den Römerbrief neu entdeckt. Das gilt für Augustin am Übergang zwischen Antike und Mittelalter, für Luther und die anderen Reformatoren beim Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit, das gilt auch für Karl Barths theologischen Neubeginn angesichts der Katastrophe des Ersten Weltkriegs wie für die Versuche nach 1945, das verwüstete Verhältnis zwischen Christen und Juden zu heilen. Der Satz lässt sich freilich nicht einfach umdrehen: nicht immer wenn jemand den Römerbrief neu entdeckt, kommt es zu revolutionären Veränderungen in der Theologie. Beginnen Sie trotzdem frohgemut – wer weiß, was daraufhin geschieht? – Ihre eigene Lektüre dieses Buchs; eine Hilfestellung dazu finden Sie hier.

Tag 22

Heute ist Purim, ein faschingsartiges Fest bei unseren jüdischen Geschwistern. Gefeiert wird die Geschichte, die im Buch Ester erzählt wird. Das Buch wird heute in den Synagogen gelesen. Das ist ein guter Grund, ein guter Anlass, dass auch wir es lesen. Hier finden sie ein paar Anmerkungen zu diesem Buch.

Tag 23

Vom vierten Evangelium haben wir bisher nur den Beginn und den Abschnitt über die Kreuzigung besprochen. So ist es Zeit, das Buch insgesamt in den Blick zu nehmen. Hier finden Sie ein paar Hinweise zum Johannesevangelium.

Letzte Änderung am: 31.03.2021